Schokoladenseite: Kurvenlage

6. Juli 2015

Da muss die linke Seite aber noch etwas trainiert werden 😉

Die Linke zum Gruß!

allwetterfahrer

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Neue Reifen montieren

14. Mai 2014

Seit Ende April hat meine Q nun neue Puschen. Es sind wieder die Metzeler Tourance geworden, mit denen ich recht zufrieden bin.

Die alten Pneus haben bei mir gute 12.700 km gehalten. Ehrlich gesagt wurde es jetzt aber auch höchste Zeit neue aufzuziehen; das Profil war echt schon ganz schön runter!!!

Wen es interessiert, hier mal eine grobe, unverbindliche Vorgehensweise:

Sicherheit:

Den Hauptständer mit einem Gurt an z. B. dem VORDEREN (!!!) Sturzbügel sichern. Dadurch verhindert ihr, dass die Q beim lösen von festsitzenden Schrauben, vom Hauptständer geht und sich hinlegt 🙂

26. April 2014 - neue Reifen / gesicherte Q

26. April 2014 – neue Reifen / gesicherte Q

Daran denken (!!!):

Bei dieser Aktion könnt ihr auf einem Weg auch nachfolgendes checken: Zustand der Bremsbeläge, -flüssigkeit, -leitungen, -sattel, -scheiben (Stärke messen!), -zylinder, mögliches Radlagerspiel, …

Hinterreifen:

  1. Die zwei Inbusschrauben lösen, die den Bremssattel halten.
  2. Den Bremssattel vorsichtig abnehmen. Tipp: Nicht auf das Hinterradbremspedal treten!!! Somit bleibt der Abstand der Belege unverändert und der Sattel geht nachher wieder reibungslos über die Bremsscheibe!!!
  3. Die vier Schrauben der Felge lösen.
  4. Das Rad behutsam abnehmen.
  5. Aufhängung, Lager, … checken und bei Bedarf säubern, …
  6. Den alten Reifen von der Felge holen, das alte Ventil demontieren und Felge & Co. auf Zustand und mögliche Defekte prüfen.
  7. Danach ein neues Ventil einbauen. Ich habe diesmal ein Winkelventil genommen, womit das Ansetzen des Reifenluftdruckgerätes einfacher gehen soll. Die Laufrichtung des neuen Reifens beachten, diesen dann aufziehen, den „Sitz auf der Felge“ sowie den Luftdruck prüfen und das ganze Ding auswuchten.
  8. Reifen und Bremse in umgekehrter Reihenfolge wieder montieren.

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Vorderreifen:

  1. Unterlegholz o. ä. besorgen, worauf die Q, nach dem ausbauen des Vorderrades, ruhen kann!!!
  2. Die je zwei Inbusschrauben lösen, die die beiden Bremssattel halten.
  3. Den Bremssattel je Seite vorsichtig abnehmen. Tipp: Die Handbremse nicht betätigen!!! Somit bleibt der Abstand der Belege unverändert und die beiden Sattel gehen nachher wieder reibungslos über die Bremsscheiben!!!
  4. Die Kreuzschraube der Tachowelle lösen und diese vorsichtig abziehen!
  5. Die beiden Inbusschrauben bzw. Klemmschrauben lockern/leicht lösen, welche die Achse fixieren, auf der das Rad montiert ist.
  6. Achsbefestigungsschraube lösen und die Achse vorsichtig herausziehen.
  7. Rad entnehmen, Q festhalten (!!!), Unterlegkonstruktion positionieren und die Q dann, etwas nach vorne geneigt, abstellen.
  8. Aufhängung, Lager, Tachoschnecke … checken und bei Bedarf säubern, …
  9. Den alten Reifen von der Felge holen, das alte Ventil demontieren und Felge & Co. auf Zustand und mögliche Defekte prüfen.
  10. Danach ein neues Winkelventil (siehe oben) einbauen. Die Laufrichtung des neuen Reifens beachten, diesen dann aufziehen, den „Sitz auf der Felge“ sowie den Luftdruck prüfen und das ganze Ding auswuchten.
  11. Reifen, Tachoschnecke, Bremse, … in umgekehrter Reihenfolge wieder montieren. Tipp: Schaut euch den Sitz der Tachoschnecke VOR DEM AUSBAU einmal an! Es gibt an dieser eine kleine Auskerbung und am Stoßfänger eine kleine Nase 🙂

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Zum Schluß:

Alles nochmal IN RUHE durchschauen und prüfen!!!

Entsorgung:

Es versteht sich ja von selbst, dass anfallende Altteile, etc. FACHGERECHT entsorgt werden müssen!

Das ein oder andere könnte sicher noch ergänzt werden. Meldet euch einfach 🙂

Die Linke zum Gruß!

allwetterfahrer

P. S.: Kostentechnisch war ich mit etwa 230 € (komplett) dabei.

Download: Anleitung neue Reifen montieren (ca. 1 MB)


Neuer Handbremszylinder und Reifen fällig

30. März 2014

Bei der ersten, diesjährigen Ausfahrt habe ich gesehen, dass ich nachfolgendes reparieren bzw. ersetzen muss/lassen muss:

– neuer Vorderreifen
– neuer Hinterreifen
– neuer Handbremszylinder (siehe auch)

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Dies werde ich Ende April erledigen, wenn ich mit dem woodegger seine 60.000er Inspektion bei unserem Schrauber des Vertrauens mache.

Offen ist derzeit noch, ob ich auf einem Weg die Bremsschläuche durch Stahlflex-Bremsschläuche ersetze.

Ich werde berichten 🙂

Die Linke zum Gruß!

allwetterfahrer

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Zu den Berichten: „Neue Reifen montieren“ und „Neuen Handbremszylinder bzw. Griffeinheit montieren


Metzeler Tourance EXP zum Zweiten

23. März 2014

Ja, es war wieder einmal soweit, ein neuer Hinterreifen musste drauf. Ich entschied mich wieder für den Metzeler Tourance EXP, weil ich nichts wirklich überzeugendes im Netzt gelesen habe, was mich umgestimmt hätte einen anderen Reifen zu fahren; und mit einer Laufleistung von 13.000 Km bin ich sehr zufrieden – im Vergleich zu anderen Erfahrungsberichten.

Stollenreifen waren auch einmal angedacht, aber bei 80% Straße, die ich fahre, nicht wirklich eine Option. Ich bin mal gespannt, wie die Laufleitung vom neuen Reifen ausgeht … ich werd’s berichten.

Die Linke zum Gruß!

Metzeler Tourance EXP

Hier der nagelneue Metzeler Tourance EXP für meine Q. Danke Florian für Dein Vitamin B – somit hat mich der Reifen mit Umziehen, Wuchten, Ventil, Entsorgen etc. glatte 130 Euronen gekostet.

Metzeler Tourance EXP

Metzeler Tourance EXP


50.000er-Inspektion einer Kuh

30. März 2010

Donnerstag letzter Woche habe ich es als Tierliebhaber nicht mehr länger mit ansehen können, wie meine Kuh im Stall stehen muss. Also, kurzerhand das Gatter auf, die geladene Batterie „eingeführt“ und auf den Startknopf gedrückt …  Ganz die Alte! Nach anfänglichen Schütteln, stampfte und rauchte sie wieder und ich konnte einen Ritt wagen 🙂 Schö‘ wars!

Gut, weil die Kuh in ihrem Leben nun schon gute 50.000 km zusammen gelaufen hat, stand eine Inspektion an, um weitere 200.000 km möglich zumachen! Freitag ging es dann Richtung Norden zum allwetterfahrer und Samstag zum Schrauber unseres Vertrauens. An dieser Stelle einen schönen Gruß an Bernd und an seine Mutter! Danke für den leckeren Kaffee und den Kuchen … ach ja und die Kekse – die waren auch wirklich gut!

Los geht’s! Erstmal die Q auf eine zuvor von anderen Kühen befreite Hebebühne und Werkzeug organisiert. Hierbei sei gesagt, dass ich den Tipp vom Bernd gut fand: „Schraub erstmal mit deinem Bordwerkzeug, dann siehst du, was damit alles geht – wenn du was Spezielles brauchst, weisst du nachher, was nicht unterwegs mit dem Bordwerkzeug zu bewerkstelligen ist“. Das war ein guter Tipp!

30. März | Die Kuh nimmt auf der Hebebühne Platz (Zum Vergrößern anklicken/ca. 0,3 MB)

Ja, hier ist der Hinterreifen schon raus, denn den brauchte ich neu. Also, ab zum Schmied damit! Die Kuh war von der Reise noch warm und schwitzte. Diesen Zustand nutzten wir um ihr den Lebenssaft, das Öl, ab zu lassen. Beim Ölfilter-Rausdrehen empfielt es sich, etwas Öl über die Hände laufen zu lassen, so kommt schnell Schrauberfeeling auf und warm ist es auch noch! 🙂

30. März | Das Öl muss raus! (Zum Vergrößern anklicken/ca. 0,3 MB)

Um gescheit arbeiten zu können, musste der Tank runter. Das ging bisher nicht, weil die Benzinschläuche nicht so leicht demontierbar waren. Deshalb haben wir die Benzinleitung mit Steckverschlüssen aufgewertet.

30. März | Tank mit Benzinleitungen ohne Steckverschlüsse (Zum Vergrößern anklicken/ca. 0,3 MB)

Auf den folgenden Bildern seht Ihr dann die fertigen Steckverschlüsse mit dem problemlos demontierten Tank der Kuh.

30. März | Montieren der Steckverbindungen am Tank (Zum Vergrößern anklicken/ca. 0,3 MB)

30. März | Fertig! (Zum Vergrößern anklicken/ca. 0,6 MB)

30. März | Da liegt er dann – der Tank. (Zum Vergrößern anklicken/ca. 0,3 MB)

Ja, und dann liegt die Kuh völlig freizügig da und rekelt sich auf der Bühne wie ein Callgirl. Hier schön zu sehen – jetzt kommen wir „überall dran“ 🙂

30. März | Die freizügige Kuh (Zum Vergrößern anklicken/ca. 0,3 MB)

30. März | Eine fast nackte Kuh (Zum Vergrößern anklicken/ca. 0,3 MB)

Weiter ging es damit, die Zündkerzen zu tauschen und das Ventilspiel zu cheken. Hierzu mussten die Zylinderdeckel runter. Zuvor aber noch die Zylinderschutzbügel runter schrauben 🙂

30. März | Demontage der BMW-Zylinderschutzbügel (Zum Vergrößern anklicken/ca. 0,3 MB)

30. März | Zylinder ohne Zündkabel und Abdeckung des selben (Zum Vergrößern anklicken/ca. 0,3 MB)

30. März | Ja, und dann isser ab … der Zylinderdeckel (Zum Vergrößern anklicken/ca. 0,3 MB)

30. März | Ventile am Boxermotor (Zum Vergrößern anklicken/ca. 0,3 MB)

Auch sehr beeindruckend, wie ich finde, ist die verschleißfreie Steuerkette, die die Ventile antreibt. Hier zu sehen:

30. März | Steuerkette (Zum Vergrößern anklicken/ca. 0,3 MB)

Bevor es wieder an das Zusammenschrauben geht, befreie ich die Kuh von alten Öl-Rückständen.

30. März | Sauber solls sein! (Zum Vergrößern anklicken/ca. 0,3 MB)

Hinter dem Vorderrad, gut hinter einer Abdeckung versteckt, läuft der Poly-V-Riemen. Den mussten wir noch auf Spannung überprüfen, damit er zukünftig die Lichtmaschiene zuverlässig antreibt. Gesagt, getan:

30. März | Der Poly-V-Riemen (Zum Vergrößern anklicken/ca. 0,2 MB)

30. März | Poly-V-Riemen (Zum Vergrößern anklicken/ca. 0,3 MB)

Jetzt könnten wir ja eigentlich die Zylinderdeckel wieder aufschrauben… eigentlich. Beim Festschrauben des rechten Deckels merkte ich, dass eine der langen Schrauben „durchgedreht“ wurde. Genau dieser Deckel wurde mir nach meinem Unfall im letzten Jahr von einer BMW-Fachwerkstatt erneuert und aufgeschraubt. Hey Jungs, habt ihr da vielleicht die Schraube ein wenig zu fest angedreht??? Wie ich erfuhr, ist der Zylinder aus Magnesium und Alu gefertigt, also aus weichem Metall. Und das heisst dann eben, die Schrauben nicht wie ein Holzfäller anreissen! Gut, dass wir einen Bernd hatten, der hat das Loch ausgebohrt, eine neues Gewinde eingeschnitten und eine Hülse mit Innengewinde eingedreht hat. So konnte ich die Schraube wieder festschrauben. Danke Bernd, meine Nerven haben echt geflattert bei der Aktion! Im dümmsten Fall, darf dann nämlich der komplette Zylinderkopf getauscht werden!

30.März | Das ausgenudelte Loch (Zum Vergrößern anklicken/ca. 0,2 MB)

30. März | Vorbereitungen zum Gewindeausbohren (Zum Vergrößern anklicken/ca. 0,3 MB)

Damit vom Ausbohren keine Metallspähne in den Ventilraum fallen, haben wir diesen zuvor mit einem Handtuch ausgestopft. Ja, dann ging es los. Hier zu sehen, dass Werkzeug zum Gewinde schneiden …

30. März | Gewinde schneiden (Zum Vergrößern anklicken/ca. 0,3 MB)

Und alles war wieder gut! Er hat gebohrt und es hat gar nicht weh getan! Jetzt konnte der Zylinderdeckel wieder drauf! Wichtig hier ist, dass alle Gummidichtungen gut sitzen, sonst leckt die Kuh! 🙂

30. März | Nach fest kommt ab! Merkt Euch das! (Zum Vergrößern anklicken/ca. 0,3 MB)

Jetzt fehlte nur noch der neue Reifen … Beeeerrrrnnnnd!!!!!???? Wie weit bist Du mit dem neuen Hinterreifen??? Fertig! Da ist ja auch schon die neue Walze 🙂 Herrlich!

30. März | Der neue Pneu sieht gut aus 🙂 (Zum Vergrößern anklicken/ca. 0,4 MB)

Dann mal eingebaut und festgeschraubt das gute Stück!

30. März | Schön festziehen! (Zum Vergrößern anklicken/ca. 0,2 MB)

Nach der Reifenmontage bekam meine Kuh noch an die 3,5 Liter neues Öl in den Bauch gekippt und einen neuen Ölverschluß am Zylinder, denn der alte war etwas undicht. Die Drosselklappen wurden nach einer kurzen Fahrt um den Block eingestellt (hierzu muss die Kuh warm sein) und dann war es auch schon geschafft! Was ich noch vergessen habe und Euch nicht vorenthalten möchte, die Kuh hat einen neuen K&N-Luftfilter bekommen, so konnte ich ihr mehr Luft zum Atmen verschaffen – das Astma ist jetzt auch besser geworden 🙂

Auf der Fahrt ins Frankenländle hat die Kuh sich hervorragend fahren lassen! Alles in allem ein Erfolg und ich habe wieder eine Menge gelernt über die Kuh.

Die Linke zum Gruß! Bis zum nächsten Mal!
woodegger


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